Terrassendielen: WPC und Holz – wo ist der Unterschied?

Zum Start der Gartensaison werden viele Terrassen und Balkone in Singen und Konstanz neu gestaltet. Bei HolzLand Renner finden interessierte Kunden Dielen für Terrassen und Balkone sowohl aus Holz als auch aus WPC. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Holzdielen und WPC-Dielen? Ihre Fachberater in Konstanz und Singen beraten Sie hierzu gerne – einen ersten Überblick finden Sie hier:

  • Belag für Terrassen und Balkone: Was eignet sich am besten?
  • Welche Holzarten gibt es, welche Vorteile hat Holz?
  • Was ist WPC, welche Ausführungen von WPC-Dielen findet man?
  • Was ist besser für mich: WPC oder Holz?
  • Exkurs: Was sind Dauerhaftigkeitsklassen?

Belag für Terrassen und Balkone: Was eignet sich am besten? 

Im Außenbereich von Häusern und Wohnungen wird schon immer Platz geschaffen, auf dem man gemütlich sitzen kann – als Terrasse, Balkon oder Pergola beziehungsweise auch als Umrandung von Teichen oder Swimmingpools. Um Gartenmöbel aufstellen zu können und natürlich auch für eine angenehme Optik wird hier viel Wert auf den Bodenbelag gelegt. Bis vor Kurzem hatte man hier die Wahl zwischen Steinfliesen und Holzdielen – nun ergänzt durch WPC. Beim Holzfachhändler wie HolzLand Renner in Konstanz und Singen finden Sie Dielen aus Holz und dem innovativen WPC. 

Holzdielen: Welche Holzarten gibt es, welche Vorteile hat Holz? 

Um den natürlichen Charakter Ihres Gartens zu unterstreichen, eignen sich Holzdielen am besten. Dieser nachwachsende Rohstoff fügt sich nahtlos in Ihren Gartenbereich ein und schafft dadurch eine rundum natürliche Optik. 

Bei Terrassendielen aus Holz von HolzLand Renner stehen Sie vor der Entscheidung zwischen verschiedenen Holzarten:

Das „Einsteigermodell“ bei Holzterrassen sind Dielen aus tiefenimprägniertem (KDI) Kiefernholz. Sie sind einfach zu verlegen, allerdings sind sie nicht so resistent wie andere Holzterrassen. Sie eignen sich gut für kleine Budgets oder als Übergangslösung.

Dielen aus Douglasie überzeugen durch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis. Douglasienholz gehört unter den Nadelhölzern zu den resistentesten gegen Pilz- und Insektenbefall sowie gegen Witterungseinflüsse. Die Terrassendielen sind sehr trocken, so dass die Rissbildung niedrig ist. Bei Douglasiendielen können Sie zwischen glatter und geriffelter Oberfläche wählen, wobei die geriffelte rutschfester ist.

Dielen aus Kiefernholz sind wie Douglasiendielen heimische Produkte, so dass Sie hier Qualität und Umweltschutz zu niedrigen Preisen erhalten – es entfallen lange Lieferwege und das Holz stammt garantiert aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Das gilt natürlich auch für Eiche, Robinie und im weitesten Sinne auch die sibirische Lärche.

Das beliebte Bangkirai wiederum ist eine exotische Holzart, die vor allem in Südostasien verbreitet ist. Das Hartholz ist wegen seiner sehr hohen Dauerhaftigkeit bestens für Terrassen und Balkone geeignet. Bei HolzLand Renner in Singen und Konstanz erhalten Sie Bangkirai-Dielen sowie das nahezu astfreie, dunkle Afrikulu ausschließlich aus zertifizierten Quellen – es ist uns sehr wichtig, dass wir wissen, woher das Holz für unsere hochwertigen Dielen kommt! 

Bei aller Natürlichkeit sind Holz-Terrassendielen sehr pflegeintensiv: Sie müssen regelmäßig gereinigt und gepflegt werden, mit speziellen Ölen, Lasuren, Schutzfarben und Reinigungsmitteln. Nur so können Sie sichergehen, dass Ihre Terrasse aus Holz viele Jahre lang hält.

Was ist WPC, welche Ausführungen von WPC-Dielen findet man? 

WPC ist eine Abkürzung für Wood-Plastic-Composite, also Holz-Kunststoff-Gemisch. Dieses innovative Material für Terrassendielen hält immer mehr Einzug auf Terrassen und Balkone. Der größte Vorteil von WPC-Dielen ist deren Resistenz gegenüber allen äußerlichen Einflüssen: Weder Pilze, Insekten noch Wind und Wetter beschädigen die strapazierfähigen WPC-Dielen. Deshalb eignen sie sich auch besonders gut als Umrandungen für Swimmingpools und Teiche: Ihre sehr hohe Rutschfestigkeit sowie Splitterfreiheit sind weitere positive Extras in diesem Bereich. 

Durch den hohen Anteil an Holzfasern sehen WPC-Dielen Holzdielen allerdings sehr ähnlich, so dass hier kaum Abstriche an eine natürliche Optik gemacht werden müssen. Die Dielen sind in vielen Farben und Ausführungen erhältlich – die Auswahl ist fast genauso groß wie bei Holzterrassen. 

Der größte Vorteil von WPC-Dielen gegenüber Holz ist deren Pflegeleichtigkeit. Die Reinigung gelingt sehr einfach mit Wasser und bei Bedarf einem speziellen WPC-Reinigungsmittel. Sie verwittern nicht so schnell wie Holzdielen – das heißt kein Vergrauen – und reißen nicht. Ein Nachteil liegt allerdings in der Optik: WPC-Dielen sind sehr homogen in der Oberfläche, so dass das natürliche Spiel einer Holzmaserung fehlt, was manche Terrassenbesitzer nicht mögen.

Was ist besser für mich: WPC oder Holz?

Die Entscheidung für die perfekte Terrassendiele ist nicht einfach: Hier spielen die Ansprüche an Preis, Optik und Aufwand eine große Rolle. Wer pure Natur im Außenbereich haben möchte, greift zu Holzdielen. Für alle, die auf Gemütlichkeit stehen und den Pflegeaufwand von Holz scheuen, eignen sich WPC-Dielen am besten. Aber auch die Lage spielt eine Rolle: Bei nördlich ausgerichteten (Wetterseite) Terrassen empfehlen wir aufgrund der hohen Strapazierfähigkeit eher WPC-Dielen als Holz. Bei beiden Dielenarten muss übrigens eine Unterkonstruktion gebaut werden – neben den Dielen aus Holz und WPC erhalten Sie bei HolzLand Renner in Konstanz und Singen auch das gesamte Zubehör für die Terrassenmontage. Selbstverständlich beraten wir Sie auch eingehend bei Ihrer Entscheidung, was die perfekte Terrassendiele für Ihre Bedürfnisse angeht.

Exkurs: Was sind Dauerhaftigkeitsklassen?

In Dauerhaftigkeitsklassen (früher Resistenzklassen) werden Hölzer eingestuft hinsichtlich ihres Widerstands gegen Pilze und holzzerstörende Insekten. Die DIN-Normen sehen hier mehrere verschiedene Zuordnungen vor je nach Pilz oder Insekt. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass die höchste Dauerhaftigkeitsklasse exotische Holzarten haben (Bangkirai oder Afrikulu), und natürlich so gesehen auch WPC, auch wenn es beispielsweise von Insekten nicht angegriffen wird. Bei den heimischen Hölzern steht die Robinie ganz oben, gefolgt von Eiche, Douglasie, Lärche und zum Schluss Kiefernholz, das auch aus diesem Grund das günstigste Holz bei Terrassendielen ist (siehe oben).